Achterbahnfahrt zum Jahresauftakt

09.03.2020 um 10:40

Nach einer (schon gewohnt) ewigen Winterpause empfingen wir an diesem Wochenende die Reserve von Zschachwitz zum ersten Punktspiel 2020 und gingen nach einer aufregenden Partie als glückliche Sieger vom Platz.

In der ersten Halbzeit wurden wir von den druckvoll agierenden Gästen überrascht. Vom Tabellenstand war nichts zu sehen, der Vorletzte gab beim Tabellenführer weitgehend den Ton an. Wir waren nicht aggressiv genug, verloren deshalb wichtige Zweikämpfe, waren auch nicht so gedankenschnell wie der Gegner, der einfach viel mehr investierte. Wir durften uns deshalb über einen frühen Rückstand absolut nicht beschweren. Zwar kamen wir dann schnell zum Ausgleich durch Foulelfmeter von Süß, aber die Gäste bekamen kurz vor der Pause (unberechtigerweise) ebenfalls noch einen Strafstoß zugesprochen, den sie verwandeln konnten. Das war in den ersten 45 Minuten aber auch einfach zu wenig von uns.

Nach der Pause blieb eine spürbare Reaktion bei uns zunächst aus. Im Gegenteil erhöhten die Gäste nach einer Stunde auf 1:3 durch einen Angriff, der sinnbildlich für den bisherigen Spielverlauf stand - Ballverlust von uns, schneller Gegenzug über außen, ein Treffer des Willens. Jetzt endlich wachten wir aber auf. Innerhalb von einer Viertelstunde erzielten wir zwei Treffer durch Furkert und Süß (nochmal Elfmeter) und hatten endlich das Heft in der Hand. Die Gäste mussten auch dem großen Aufwand Tribut zollen, den sie bis dahin betrieben hatten. Sie kamen noch ab und zu vor unser Gehäuse, aber nicht mehr so zwingend und spätestens der aufmerksame Lüer fischte alles weg. Wir hatten hinten raus das Glück auf unserer Seite. Einen Freistoß von Süß verlängerte Schäfer per Kopf in die linke Ecke, der Torwart war dran, aber die Kugel rutschte durch - Spiel gedreht! Die letzten zehn Minuten warfen die Gäste alles nach vorne, wir hielten aber gut dagegen, auch wenn wir dann größtenteils ziemlich platt waren.

So konnten wir den Sieg nach einer Energieleistung doch nach Hause bringen, aber nach dem Spielverlauf wäre auch ein Unentschieden ok gewesen - so selbstkritisch sollten wir sein. Weiter gehts nächsten Sonntag nebenan bei Hellerau 3.

ssü

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